Viele Menschen wissen nicht, dass sich der Begriff „Krypto“ sowohl auf digitale Vermögenswerte als auch auf die Blockchain-Technologie bezieht, auf der sie basieren.
Bevor wir tiefer einsteigen, müssen wir das „System unter der Haube“ entmystifizieren: die Blockchain.
Stell sie dir wie ein riesiges, digitales Notizbuch vor, von dem jeder Mensch auf der Welt eine identische Kopie besitzt. Immer wenn eine Transaktion stattfindet, wird sie gleichzeitig in allen Notizbüchern eingetragen.
So funktioniert es:
- Jede Seite in diesem Notizbuch ist ein „Block“ an Informationen.
- Sobald eine Seite voll ist, erhält sie ein einzigartiges digitales Siegel (das mathematisch nicht zu fälschen ist).
- Jede neue Seite ist mit der vorherigen verbunden. Dadurch entsteht eine Kette von Seiten bzw. Blöcken.
Der entscheidende Vorteil: Jeder besitzt eine eigene Kopie der Wahrheit. Es ist nicht möglich, dass jemand einfach die Zahlen „manipuliert“. Wenn jemand das versucht, stimmt sein Notizbuch nicht mit den Hunderttausenden anderen im Netzwerk überein. Das System - die Blockchain - würde diesen Versuch als ungültig ablehnen.
Auch das Wort „Krypto“ stammt von „Kryptographie“, der Wissenschaft, die Mathematik nutzt, um Daten zu sichern, Identitäten zu überprüfen und Eigentum nachzuweisen.
Zum ersten Mal in der Geschichte gibt es ein System, bei dem man keiner Person oder Bank „vertrauen“ muss, man vertraut der Mathematik.
Sich im Krypto-Bereich zurechtzufinden kann mit viel Fachjargon verbunden sein.
Um es einfacher zu machen, schauen wir uns zunächst die drei Hauptgruppen von Krypto-Assets an. Sobald man versteht, wie Krypto tatsächlich genutzt wird, ergeben die Schlagworte mehr Sinn.
- „Store-of-Value“-Assets existieren. Dazu gehört Bitcoin, von dem viele glauben, dass es seinen Wert langfristig behält und heute eine Rolle ähnlich wie Gold einnimmt.
- „App-Store“-Assets umfassen Ethereum und Solana. Diese werden oft als „Smart Contracts“ bezeichnet. Man kann sie als nützlich betrachten, da sie wie digitale Betriebssysteme (ähnlich iOS oder Android auf dem Smartphone) fungieren: Entwickler können dezentrale Anwendungen auf ihren Blockchains starten. Beispiele sind Anwendungen im Finanzbereich, die Diensten wie PayPal oder Revolut ähneln.
- Stablecoins sind Assets wie USDC und USDT. Diese sind digitale Dollar. Ihr Wert ist eng an eine traditionelle Währung wie den US-Dollar gekoppelt. Dadurch behalten sie einen stabilen Wert für alltägliche Transaktionen, etwa zum Bezahlen von Lebensmitteln.










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