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Die Jahresmitte ist erreicht – Zeit für eine objektive Bestandsaufnahme. In unserem State of Crypto 2026: Mid-Year Update nehmen wir uns die zehn Prognosen vom vergangenen Dezember noch einmal vor und messen sie am tatsächlichen Marktgeschehen.
Unsere zentrale These zu Jahresbeginn: 2026 wird das Jahr, in dem Krypto den Sprung vom Narrativ zu den Fundamentaldaten schafft. Als treibende Kräfte identifizierten wir strukturelle Zuflüsse in regulierte ETFs und ETPs, den Einsatz von Stablecoins in Unternehmen, die Tokenisierung von Rohstoffen, anderen RWAs und Pre-IPO-Unternehmen sowie neue On-Chain-Anwendungen, die es schaffen über das Konzeptstadium hinauszuwachsen.
Zur Halbzeit ist das Bild differenzierter – und an manchen Stellen überraschender – als erwartet.
Zwei Prognosen liegen deutlich vor dem Zeitplan:
- Dass Prognosemärkte 2026 ein Handelsvolumen von 100 Milliarden US-Dollar erreichen würden, haben wir für ambitioniert gehalten. Inzwischen wirkt die Zahl fast konservativ. Bis Ende Mai wurden bereits 57,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt – mehr als die Hälfte des Jahreszielwerts, und mehr als das Zehnfache des Vorjahreszeitraums. Auf Basis der aktuellen Entwicklung fiele die 100-Milliarden-Marke Anfang Q4. Wir glauben, es geht deutlich schneller: Mit der laufenden FIFA-Weltmeisterschaft und den US-Mid Term Elections im November stehen die stärksten Event-Trading-Katalysatoren noch aus.
- Auch unsere These zur Konsolidierung der Layer-2-Protokolle hat sich bewahrheitet. Wir hatten vorhergesagt, dass die meisten Skalierungslösungen 2026 nicht überleben würden – zu fragmentiert ist der Markt, zu ausgeprägt der Druck zur Konzentration auf wenige dominante Protokolle. Im Februar kam dann eine unerwartete Bestätigung von höchster Stelle: Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin erklärte, der rollup-zentrierte Entwicklungsansatz „ergibt keinen Sinn mehr."
Die übrigen Prognosen sind noch nicht eingetreten – aber auch nicht völlig vom Tisch. Tokenisierte Rohstoffe gewinnen an Dynamik, vor allem Gold und Energie als geopolitische Absicherungsinstrumente. Und Pre-IPO-Märkte rücken ins Rampenlicht, mit einer bemerkenswerten Pipeline – von SpaceX bis Anthropic. Was das konkret für die zweite Jahreshälfte bedeutet, zeigt unser vollständiger Bericht.










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