Mit Krypto kann bereits eine kleine Beimischung einen spürbaren Effekt haben.
Neben möglichen Renditen schätzen Investoren auch die Diversifikationsvorteile von Krypto.
Ein wichtiger Grundsatz beim Portfolioaufbau ist die Auswahl von Anlagen, die sich nicht immer gleich entwickeln. Unsere Analyse zeigt, dass Krypto über längere Zeiträume hinweg eine relativ geringe Korrelation zu globalen Aktien aufweist und in der Vergangenheit zur Verbesserung der Portfolioentwicklung beigetragen hat. Schon eine kleine Beimischung kann einen Unterschied machen.
Das liegt daran, dass die Einflussfaktoren von Krypto andere sein können als bei Aktien oder Anleihen.
Man kann Krypto als Möglichkeit sehen, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Da es stärker von technologischen Entwicklungen als von Unternehmensgewinnen abhängt, hat es sich teilweise unabhängig vom Aktienmarkt entwickelt und kann dies auch künftig tun.
Wie hoch die Gewichtung sein sollte, hängt von den eigenen Zielen und der Risikobereitschaft ab. Wie bei jeder Anlage ist es sinnvoll, die Position diszipliniert zu steuern und regelmässig anzupassen, damit das Portfolio zur persönlichen Situation passt.
Krypto in einem traditionellen Portfolio
Die folgende Darstellung vergleicht ein klassisches Portfolio mit 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen mit einem moderneren Portfolio, das zusätzlich eine kleine Krypto Beimischung enthält. Die Beispiele basieren auf historischen Daten der letzten drei Jahre und zeigen, wie sich unterschiedliche Strategien entwickelt haben.
Interessanterweise haben sich die Portfolios mit Krypto schneller von grösseren Kursrückgängen erholt. Während des durch US Zölle ausgelösten Marktrückgangs im April 2025 benötigte das traditionelle Portfolio 22 Tage, um wieder seinen ursprünglichen Wert zu erreichen. Portfolios mit Bitcoin erholten sich hingegen bereits nach 17 Tagen. Das deutet darauf hin, dass eine kleine Krypto Beimischung in bestimmten Marktphasen helfen kann, Verluste schneller auszugleichen.











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